Donnerstag, März 20, 2008

IT-Nachwuchsinitiative von MdB Fuchtel: Schavan übernimmt Schirmherrschaft für IT-Hochburg

Folgende Nachricht streifte mein Postfach:


Herr XXX,

am Montag hat MdB Fuchtel eine IT-Nachwuchsinitiative: IT-Hochburg
Deutschland in Bad Liebezell, Nordschwarzwald mit Unterstützung der
Bundesregierung und den IT-Unternehmen Microsoft Deutschland, SAP und
Giesecke & Devrient gestartet. Anbei überlasse ich Ihnen die
Pressemitteilung der Auftaktveranstaltung und die Präsentation von
Hans-Joachim Fuchtel, MdB.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage.


Herzliche Grüße

Melanie Kanzler
Büroleiterin

Büro Hans-Joachim Fuchtel, MdB
Deutscher Bundestag
Paul-Löbe-Haus (Zi. 3.143)
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel.: +49 (0)30 / 227 - 77864
Fax: +49 (0)30 / 227 - 76178
E-Mail: hans-joachim.fuchtel.ma02 at bundestag.de


Wundert sich hier noch jemand über die Tatsache, dass unter IT-Wirtschaft zuallererst ein amerikanischer Monopolist dabei ist, der schon mehrfach von der Europäischen Kommission mit Strafzahlungen belegt wurde? Und wo ist der vielgerühmte deutsche Mittelstand? Übrigens finden sich in der Nachricht Telefonnummern und E-Mailadressen. Vielleicht hat jemand Lust, dort nachzufragen...


Samstag, Januar 12, 2008

Angst vor Gaslaternen


Angst ist ein Gefühl, das uns vor lebensbedrohlichen Situationen schützen kann. Da das Leben heute seltener bedroht ist, empfinden wir heute immer mehr irrationale Ängste. Ein schönes Beispiel fand ich im Buch „Der sanfte Wahn“ von Heinrich Eilingsfeld (ISBN 3-87804-195-0):

Warum Gas-Straßenlaternen abzulehnen sind

  1. Aus theologischen Gründen:

    weil sie als Eingriff in die Ordnung Gottes erscheint. Nach dieser ist die Nacht zur Finsternis eingesetzt, die nur zu gewissen Zeiten vom Mondlicht unterbrochen wird. Dagegen dürfen wir uns nicht auflehnen, den Weltplan nicht hofmeistern, die Nacht nicht zum Tage verkehren wollen.

  2. Aus juristischen Gründen:

    weil die Kosten dieser Beleuchtung durch eine indirekte Steuer aufgebracht werden sollen. Warum dieser und jener für eine Einrichtung zahlen, die ihm gleichgültig ist, da sie ihm keinen Nutzen bringt, aber ihn gar in manchen Verrichtungen stört.

  3. Aus medizinischen Gründen:

    die Gasausdünstung wirkt nachteilig auf die Gesundheit schwachleibiger und zartnerviger Personen und legt auch dadurch zu vielen Krankheiten den Stoff, weil sie den Leuten das nächtliche Verweilen auf den Straßen leichter macht und ihnen Schnupfen, Husten und Erkältungen auf den Hals zieht.

  4. Aus philosophisch-moralischen Gründen:

    die Sinnlichkeit wird durch Straßenbeleuchtung verschlimmert. Die künstliche Helle verscheucht in den Gemütern das Grauen vor der Finsternis, das die Schwachen von mancher Sünde abhält. Die Helle macht den Trinker sicher, dass er in den Zechstuben bis in die Nacht hinein schwelgt, und sie verkuppelt verliebte Paare.

  5. Aus politischen Gründen:

    sie macht die Pferde scheu und die Diebe kühn.

  6. Aus volkstümlichen Gründen:

    öffentliche Feste haben den Zweck, das Nationalgefühl zu wecken. Illuminationen sind hierzu vorzüglich geschickt. Dieser Eindruck wird aber geschwächt, wer derselbe durch allnächtliche Quasi-Illuminationen abgestumpft wird. Daher gafft sich der Landmann toller in dem Lichtglanz als der lichtgesättigte Großstädter.
Diese Argumente waren im 19. Jahrhundert (nachweislich 1819) in mehreren deutschen Zeitungen zu lesen.“

Nun wäre es halb so schlimm, wenn wir daraus gelernt hätten, aber vielmehr haben wir heutzutage umso mehr irrationale und zum Teil sich widersprechende Ängste. Ein paar wichtigste Beispiele sind die Angst...
  • vor Klimawandel
  • vor Globalisierung
  • vor Wohlstandsverlust
  • vor Kriminalität und Terror (sogenannter „Terrorismus“)
  • vor dem Überwachungsstaat
  • vor Umweltzerstörung
  • vor der Ideologie des Ökologismus
  • vor Rechtsextremismus
  • vor Islamismus
  • vor Krankheiten
  • vor wissenschaftlicher Medizin (sogenannte „Schulmedizin“)
  • vor Gentechnik
  • vor einer Energiekrise
  • vor Kernkraft (sogenannte „Atomkraft“)
  • vor Zuwanderung
Fallen jemanden noch weitere typische Ängste ein? Ich freue mich auf Kommentare!

Freitag, Januar 04, 2008

Open Source licensed scientific software



Software becomes more and more important in science as in other areas of life. Scientist have a tradition to publish their work very openly but that does often not include the source code of the software that was developed to carry out simulations which has some obvious problems such as:
- other scientists cannot check the software for errors,
- other scientists cannot fix the bugs and easily reproduce the results,
- other scientists cannot base their new research on already existing software and have to write it completely from scratch again and again,
- software package from different authors cannot be combined easily.

But things are getting better. One field of scientific research where we can see some improvement is machine learning - http://en.wikipedia.org/wiki/Machine_learning which is a broad subfield of artificial intelligence and concerned with the design and development of algorithms and techniques that allow computers to "learn". Sören Sonnenburg et.al. wrote a paper about "The Need for Open Source Software in Machine Learning" which is available at http://jmlr.csail.mit.edu/papers/v8/sonnenburg07a.html. They even created a portal with the goal to support a community creating a comprehensive open source machine learning environment at http://mloss.org.

An increasing number of software package are available in Debian like
- some simple-to-use utilities to apply compression techniques to the process of discovering and learning patterns: http://packages.debian.org/sid/complearn-gui
- a python package for convex optimization: http://packages.debian.org/sid/python-cvxopt
- a library for support vector machines: http://packages.debian.org/sid/libsvm2
- a machine-learning library: http://packages.debian.org/sid/libtorch3-dev
- an object-oriented programming language designed for researchers, experimenters, and engineers interested in large-scale numerical and graphic applications: http://packages.debian.org/sid/lush
- a large scale machine learning toolbox: http://packages.debian.org/sid/shogun-python-modular
- a data mining software in java: http://packages.debian.org/sid/weka

I'd like to know if you are using some of the packages or some other scientific software in Debian. Feel free to leave comment. Or maybe you are missing something in Debian?

If you are an author or user of some free software related to the topic of machine learning please consider registering it at http://mloss.org.

Sonntag, Dezember 02, 2007

IcedTea for Debian



IcedTea is the 100% free variant of Sun's OpenJDK. I have ported the existing Ubuntu package 'icedtea-java7' to Debian. My inofficial package is currently available at http://people.debian.org/~twerner/ for the architectures amd64 and i386. I do not plan to upload it to Debian.

Samstag, April 14, 2007

Open-Source-Jahrbuch veröffentlich


von Torsten Werner

Im März 2007 wurde das Open-Source-Jahrbuch 2007 veröffentlicht mit einem Beitrag von mir, der den Titel "World Domination: Die Erfolgsgeschichte der Linux- und Open-Source-Einführung im Auswärtigen Amt" trägt. Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Das Auswärtige Amt stellt seit mittlerweile sechs Jahren erfolgreich seine IT-Infrastruktur zunehmend auf Open Source um und das bisher weitgehend unbeachtet durch die Öffentlichkeit. Der folgende Artikel zeigt die Geschichte der Open-Source-Einführung sowie deren aktuellen Stand. Dabei werden die Besonderheiten einer weltweiten Infrastruktur und spezifische Herausforderungen beschrieben, die es so nur in wenigen Institutionen der Welt gibt. Auch so genannte "global player" der Industrie haben keine vergleichbar große, globale Infrastruktur. Auf langwierige vorbereitende Studien wurde bewusst verzichtet. Vielmehr wurden immer pragmatische Lösungen gewählt. Zwei Punkte waren für die Migration besonders wichtig: einerseits die Einführung eines leistungsfähigen, zentralen Verzeichnisdienstes auf Basis von Open-Source-Werkzeugen und andererseits die frühzeitige sowie konsequente Umstellung auf plattformunabhängige Fachanwendungen.

Sonntag, März 04, 2007

Debian-Paketbau für Fortgeschrittene


von Torsten Werner

Mit Debian, Ubuntu, Knoppix, Kanotix usw. gibt es inzwischen eine Vielzahl von Linux-Distributionen, die auf dem Debian-Paketformat basieren. Während des Vortrags werden einige fortgeschrittene Techniken zum Bau und zur Pflege von Debianpaketen vorgestellt. Dazu gehören u.a. Werkzeuge wie Subversion, svn-buildpackage, Debhelper, das Common Debian Build System, Quilt, python-central, alioth.debian.org, Google Code, Lintian und weitere. Ziel ist es, noch mehr Leute für die Debianentwicklung zu begeistern und zu zeigen, dass es nicht so schwer ist, an der Open-Source-Entwicklung teilzunehmen.

Ich habe einen Vortrag während der Chemnitzer Linuxtage zum o.g. Thema gehalten. Die PDF-Datei gibt es auch zum Download. Weiterhin gibt es einen Dump des während meines Vortrags eingesetzten SVN-Archivs, welches Änderungen am Paket acpid enthält.

Sonntag, Februar 04, 2007

Warum Kritiker der Horrorszenarien keine Chance haben



Viel ist es nicht, was das American Enterprise Institute (AEI) als Preisgeld ausgelobt hat: 10 000 Dollar soll der Wissenschaftler erhalten, der die apokalyptischen Thesen des IPCC zur Klimaentwicklung widerlegt. Die Tatsache, dass hinter dem AEI der Ölmulti Exxon steht, sollte eigentlich etwas mehr erwarten lassen. Dieser Zusammenhang allerdings war es auch, der - wie zu erwarten - dem Anliegen sogleich den Vorwurf plumper Lobbypolitik einbrachte.

...

So einmütig, wie nun in Paris hochoffiziell verkündet, ist die Gemeinde der Klimaforscher nämlich nicht. Es gibt sie, die Kritiker, die eigene Eisbohrkerne aus dem ewigen Eis holen, die Daten erheben, selbst Berechnungen anstellen und zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Zum Beispiel die Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Auch renommierte Meteorologen haben einen anderen, weit weniger dramatischen Blick auf das Geschehen um Wetter und Klima. Einige von ihnen lieferten auch dem IPCC zu, waren in Paris bei den Beratungen dabei.

...

In jene Liste mit den 31 Dissidenten kann man schon mal aufgenommen werden, wenn die eigenen Berechnungen etwa für den Meeresspiegelanstieg bis zum Jahre 2100 nicht im offiziellen Rahmen zwischen 19 und 58 Zentimetern liegen, sondern deutlich darunter - "Klimaleugner", abgestempelt. Den prominentesten deutschen Klimaforscher indes, Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hat bislang noch niemand ins Abseits stellen wollen, wenn er das allerhöchste Szenario der IPCC mal eben fast mit dem Faktor vier versieht und einen Anstieg von zwei Metern vorhersagt - damit er prophezeien kann, dass Sylt untergeht. Hie die Ketzer, die Häretiker mit ihrer abweichenden Lehre. Da die Glaubenslehrer, bei denen sich die Frömmigkeit in apokalyptischen Celsiusgraden und dem Pegelstand der Sintflut bemisst. Sie haben uns zurzeit im Griff. Die Parallelen zur Religion fügen sich durchaus, kaum ein Baustein dafür fehlt. Die Erbsünde aus der industriellen Revolution, die Buße, der Verzicht, die von uns verlangt werden, das dennoch kommende Jüngste Gericht, die große Schar Gläubiger und ein paar unverbesserliche Ungläubige, die gebrandmarkt gehören, wenn es denn schon keinen Scheiterhaufen mehr gibt. Die Zeitungen zeigen uns Bilder aus dem Jahre 2100, die den apokalyptischen Schinken von El Greco oder van der Weyden in nichts nachstehen. War es das, wonach es uns in der so lange gottlosen Zeit dürstete?

mehr: http://www.welt.de/data/2007/02/03/1198594.html

Sonntag, Dezember 31, 2006

Silly to predict their demise


by Dr. Mitchell Taylor

Last stand of our wild polar bears

Tim Flannery is one of Australia's best-known scientists and authors. That doesn't mean what he says is correct or accurate. That was clearly demonstrated when he recently ventured into the subject of climate change and polar bears. Climate change is threatening to drive polar bears into extinction within 25 years, according to Flannery. That is a startling conclusion and certainly is a surprising revelation to the polar bear researchers who work here and to the people who live here. We really had no idea.

The evidence for climate change effects on polar bears described by Flannery is incorrect. He says polar bears typically gave birth to triplets, but now they usually have just one cub. That is wrong.

more: http://www.arcticnet-ulaval.ca/index.php?fa=News.showNews&menu=44&home=3⊂=1&id=133

Die deformierte Gesellschaft


von Hanna Thiele

Unbeachtet bleiben bei der Hartkopfschen Schaffung von „Problembewusstsein“ alle Fakten und Daten, die das Getriebe stören könnten. So geschehen mit einer Fülle von wissenschaftlich fundierten Klimamessdaten, die darauf hindeuten, dass es, in geologischen Zeitachsen betrachtet, auf der Erde kälter wird, dass wir derzeit aller Voraussicht nach in einer vorübergehenden Warmzeit (oder Zwischeneiszeit) leben und dass wir uns in Richtung einer neuen Periode verstärkter Vereisung der Erdoberfläche bewegen. Hiervon sind zahlreiche Klimaforscher überzeugt. Anlässlich der Klimakonferenz 1999 im österreichischen Linz boten sie den Apologeten der Klimakatastrophe die Wette an, sie würden jedes Jahr aufs Neue 1 Mio. US-Dollar erhalten, wenn die von Satelliten gemessenen Temperaturen auf der Erde höher lägen als im Vorjahr. Umgekehrt sollten aber auch die Katastrophenpropheten in die Tasche greifen müssen. Das Wettangebot wurde erneuert, doch die Klimaerwärmungsfraktion zog den Schwanz ein. Wenn sie sich auf die Wette eingelassen hätte, wäre sie heute womöglich pleite (und die Welt um ein paar Weltuntergangspropheten ärmer). Die satellitengestützten Messdaten belegen nämlich, dass die Verkünder der Erderwärmung Jahr für Jahr verloren hätten (auch 2006).

mehr: http://www.novo-magazin.de/85/novo8520.htm

Sonntag, Dezember 17, 2006

Hackers Selling Vista Zero-Day Exploit


By Ryan Naraine

Underground hackers are hawking zero-day exploits for Microsoft's new Windows Vista operating system at $50,000 a pop, according to computer security researchers at Trend Micro.

The Windows Vista exploit—which has not been independently verified—was just one of many zero-days available for sale at an auction-style marketplace infiltrated by the Tokyo-based anti-virus vendor.

In an interview with eWEEK, Trend Micro's chief technology officer, Raimund Genes, said prices for exploits for unpatched code execution flaws are in the $20,000 to $30,000 range, depending on the popularity of the software and the reliability of the attack code.

Bots and Trojan downloaders that typically hijack Windows machines for use in spam-spewing botnets were being sold for about $5,000, Genes said.

more: http://www.eweek.com/article2/0,1895,2073611,00.asp