Montag, November 20, 2006

Esoterik statt Fusionsforschung


von Dirk Maxeiner

Bei der Morgen-Lektüre sind mir heute zwei Meldungen besonders aufgefallen. Der SPIEGEL berichtet darüber, wie an der staatlichen Hochschule Kassel Esoteriker Mond- und Ätherkräfte auf dem Acker beforschen. Und die FAZ beschreibt, wie der Haushaltausschuss des Bundestages im letzten Augenblick einen Teil der Mittel für die Fusionsforschung gesperrt hat. Sie waren für das internationale Gemeinschaftsprojekt eines Fusionsreaktors ("Iter") vorgesehen und Teilen der SPD aus ideologischen Gründen ein Dorn im Auge. Deutsche Forscher und Unternehmen haben in einigen Bereichen dieser Energie-Technologie einen Wissensvorsprung. Morgen unterzeichnen Vertreter aus Europa, Japan, Rußland, Amerika, China, Indien und Südkorea einen Vertrag über das 5,3 Milliarden Projekt, das die Fusionstechnologie als Alternative zu den heutigen Energiequellen auf den Weg bringen soll. Und in Kassel erforschen sie die Kräfte von vergrabenen Kuhhörnern.

Original: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/esoterik_statt_fusionsforschung/

Kommentare:

Ralf hat gesagt…

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft basierend auf "esoterischen" Vorstellungen macht die Umwelt nicht kaputt und ist völlig ungefährlich.

Das unterscheidet doch beide wissenschaftliche Richtungen erheblich und ist mir daher in den nächsten 100.000 Jahren einfach lieber! Nachhaltig ist die Fusionsforschung nämlich nicht...

Torsten Werner hat gesagt…

Hallo Ralf,


diese Meinung halte ich für fragwürdig, denn ich meine, das sie eben genau Millionen Menschen verhungern lässt. Mit rationaler Herangehenweise liesen sich m.E. für mehr Menschen ein besseres Leben erreichen.

Ich erwähne das hier, weil ich zugegebenermaßen meine Artikel unkommentiert lasse.


Viele Grüße,
Torsten